„Ich muss hoffen, dass er stirbt.“- Der linksanarchistische Schriftsteller und Apothekergehilfe Erich Mühsam (1878-1934)

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Datum und Zeit
16/01/2020
17:00 - 19:00 Uhr

Veranstaltungsort
Haus der Universität

Kategorien


Freundeskreis Geschichte der HHU
Dozenten der Geschichte stellen sich vor: „Ich muss hoffen, dass er stirbt.“- Der linksanarchistische Schriftsteller und Apothekergehilfe Erich Mühsam (1878-1934) und seine Tagebuchaufzeichnungen
Prof. Dr.Frank Leimkugel

Stolperstein für Erich Mühsam in Lübeck vor dem Buddenbrockhaus

Die Veröffentlichungen der Tagebücher Erich Mühsams – zunächst durch das Guttenberg-Projekt des Spiegel ermöglichen einen Einblick in die Lübecker Apothekerfamilie, zu der auch einer engsten Freunde Albert Einsteins und ältere Bruder Erichs, der zionistische Berliner Arzt Hans Mühsam, gehörte. Insbesondere der Konflikt Erichs mit seinem kaisertreuen Vater prägt die erste Lebenshälfte des Schriftstellers, der stets unter Geldproblemen und der mangelnden Anerkennung des Vaters litt. Der Vortrag (mit Lesung) zeichnet die Zeit bis zum Ableben des Apothekers Siegfried Seligmann Mühsam 1915 nach.

[ssba]