Arbeitshoroskop – Die schwarze Katze sagt voraus …

Jungfrau (23.08 – 22.09)

Lass dich nicht von Ängsten bei der Entscheidungsfindung beeinflussen. Hab keine Furcht! Höre den Leuten zu, die mehr Erfahrung bei der Auseinandersetzung mit Chefs haben als du und lasse dich beraten, z. B. bieten lokale FAU-Syndikaten gewerkschaftliche Beratung an, siehe www.fau.org. Du wirst gut dabei wegkommen.

Arbeitshoroskop – Die schwarze Katze sagt voraus …

Löwe (23.07 – 22.08)

Zu deiner größten Verwunderung wirst du über unentschuldigte Abwesenheiten auf Arbeit informiert. Nach deinem Widerspruch wird sich herausstellen, dass deine Abwesenheit gerechtfertigt war und das ganze nur an einem „Systemfehler“ („System error!“) lag. Dank Venus wirst du in der Kantine nicht mehr jedes Mal 15 Minuten für dein Mittagessen anstehen müssen.

FAU Halle: Zur alltäglichen Missachtung arbeitsrechtlicher Mindeststandards. Eine Zwischenbilanz

Wir haben diesen Artikel von der Homepage der FAU Halle übernommen

Es ist erstaunlich, wie kreativ sich viele Kolleg*innen im Gespräch immer wieder zeigen, um den eigenen Anspruch auf arbeitsrechtliche Mindeststandards zu leugnen: „Nein, im Gastrobereich gilt das nicht“, „Wir sind nur als Saisonkräfte eingestellt. Wir haben nicht mal einen schriftlichen Arbeitsvertrag“, oder „Mir macht die Arbeit Spaß. Ich verzichte freiwillig auf Urlaub. Mein Chef hat ja auch nicht so viel“.

Es wurde alles schon gesagt, nur noch nicht überall

Wir wiederholen uns gerne. Immer wieder. Bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Nachtzuschläge (oder freie Tage als Ausgleich für Nachtschichten), das Einhalten von Kündigungsfristen und schriftliche Kündigungen – darauf haben alle sogenannten Arbeitnehmer*innen Anspruch, ob im Minijob in der Gastro oder in der Pflege, ob Saisonarbeit oder Vollzeit, ob die Bosse arm oder reich sind. Das Wissen um die eigenen Rechte ist der erste Schritt. Sie auch durchzusetzen erfordert manchmal Mut und bringt manchmal ein Risiko mit sich. Wir entwickeln gemeinsam Strategien und plötzlich entpuppen sich die Arbeitgeber*innen als zahnlose Tiger. Weiter lesen „FAU Halle: Zur alltäglichen Missachtung arbeitsrechtlicher Mindeststandards. Eine Zwischenbilanz“

Heute (1.7.19) Kundgebung: Freiheit für Carola Rackete

Am Samstag entschloss sich die Kapitänin der Sea Watch, nach 17 Tagen Odysse auf dem Mittelmeer, den Hafen von Lampedusa (Italien) anzufahren und 40, von der Besatzung der Sea Watch aus dem Mittelmeer geretteten Menschen, endlich an Land zu bringen.

Die faschistische Regierung Italiens hatte dies ausdrücklich untersagt und schon vor einiger Zeit neue Gesetze erlassen, die jetzt die Kapitänin Carola Rackete mit bis zu 10 Jahren (!) Gefängnis bedrohen. Ob die Besatzung der Sea Watch ebenfalls von Gefängnis, Geldstrafen oder anderen Repressionsmaßnahmen bedroht ist, können wir zur Zeit nicht sagen. Aktuell ist die Sea Watch von der Polizei beschlagnahmt und Carola an Land unter Hausarrest gesetzt.

In zahlreichen Städten kommt es deshalb zu Kundgebungen und Demonstrationen.

Gefordert wird:

  • die sofortige Freilassung von Carola Rakete,
  • ein sofortiger Stopp der Kriminalisierung der Seenotrettung
  • die Rückgabe aller beschlagnahmten Schiffe
  • und die Öffnung der Häfen für Schiffe, die Geflüchtete an Bord haben!

Heute habt ihr in Düsseldorf,

und zwar um 16 Uhr am Rathaus,

die Gelegenheit diese Forderungen zu unterstützen.

Aufruferinnen u.a. „Stay“ und „Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf“

JETZT spenden für autonomes soziales Zentrum in Bukarest/Rumänien

In den letzten drei Jahren existierte in Bukarest das „Macaz“ – zugleich Kollektivbar, Alternativtheater und politischer Raum. Das Macaz bot verschiedenen Bewegungen Raum: Anarchist*innnen, Feminist*innen, Roma-Aktivist*innen, politischen Künstler*innen u.a. Nach drei Jahren wurde nun der Mietvertrag gekündigt.

Die Leute um das Macaz haben es allerdings geschafft, Räumlichkeiten zu organisieren, wo das Macaz – nun als autonomes Zentrum – einziehen kann. Wir unterstützen das Anliegen und rufen auf, die Spendensammlung für den Umzug zu unterstützen:

Das Projekt hat Hand und Fuß, die Immobilie wurde bereits gemietet und das Internationalen Komitee der FAU kann für die Genoss*innen bürgen.

Solidarität muss Bargeld werden! Also spendet was das Zeug hält – jeder Betrag hilft weiter.

https://www.indiegogo.com/projects/macaz-autonom-community-c enter-in-bucharest/#/

Initiative Reisesyndikat

Wer wir sind & was wir wollen

Hallo !

Wir sind eine Gruppe von Menschen die viel unterwegs sind.
Genauer gesagt bestreiten wir unseren Lebensunterhalt mit Arbeiten die an vielen unterschiedlichen Orten stattfinden.
Die meisten von uns arbeiten als Soloselbstständige im Handwerk.
Als Selbstständige steht unsere Art des Arbeitsverhältnisses zwischen zwei Stühlen. Weder sind wir Angestellte eines Betriebs noch Arbeitgeber*innen. Als Einzelkämpfer*innen sind wir durch die Aufträge direkt lohnabhängig in unserem eigenen „EinMenschBetrieb“.
Da wir uns als Lohnabhängige verstehen und eine Vereinzelung in unserm Arbeitsbereich feststellen, finden wir es notwendig uns auch gewerkschaftlich zu organisieren. In einer sich immer schneller verändernden Arbeitswelt müssen wir Solidarität und Zusammenhalt der lohnabhängigen Klasse fokussieren und weiter ausbauen.

Weiter lesen „Initiative Reisesyndikat“