TEXT TON AGITATION bei Floh de Cologne - „Punk macht mich genauso an wie ein schöner Gustav Mahler.“

Datum und Zeit
07/07/2018
17:00 - 20:00 Uhr

Kategorien
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Samstag, 7.7.2018 | 17:00h | Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf | Bolkerstraße 53 | 40213 Düsseldorf

„Hervorgegangen aus der schlichten Lust am Spott und am Theater waren die ‚Flöhe‘ über die Jahre das profundeste Musikkabarett und lange Zeit die einzige satirisch-politische Rockband der Bundesrepublik“, schrieb die Süddeutsche Zeitung im Mai 1983, als sich FLOH DE COLOGNE auflösten. 35 Jahre sind seitdem vergangen und die Bandgeschichte noch nicht geschrieben. Hier setzt der Abend im Heine Haus an und legt das klangliche, rhetorische und theatrale Potential der ‚Flöhe‘ frei, spürt dem Wirken von Floh de Cologne zwischen 1966 und 1983 im Kontext der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in der Bundesrepublik nach und stellt die Frage, die Floh de Cologne selbst stellten: Warum Politik mit Popmusik?

Erstmals nach ihrer Auflösung im Jahr 1983 sitzen die drei „Flöhe“ Vridolin Enxing, Dieter Klemm und Dick Städtler gemeinsam auf einem Podium und diskutieren mit Björn Beneditz von der Hamburger Band Deichkind und dem Autor/Journalisten Felix Klopotek (u.a. konkret, Jungle World) über Programmatik, Ästhetik und Wirkungsgeschichte der „Flöhe“. Die Veranstaltung bildet den Abschluss des gleichnamigen Seminars zur Band an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf von Dr. Verena und Mathias Meis.

Programm

17:00 Uhr:
Audiovisuelle Impulse der Studierenden (von und mit Kerstin Elsig, Lina Hansen, Dion Hutter, Carolina Kickuth, Janett Ohoven, Lena Roord und Sebastian Zenner)
Szenische Lesung: Anna Wojtalla (Schauspielerin)

18:00 Uhr:
Es diskutieren: Vridolin Enxing, Dieter Klemm und Dick Städtler (Floh de Cologne), Björn Beneditz (Deichkind) und Felix Klopotek (Journalist und Autor)
Moderation: Philipp Holstein (Kulturredaktion Rheinische Post)

DER EINTRITT IST FREI.

Veranstaltet von: Dr. Verena und Mathias Meis, Institut für Germanistik IV, Theorie und Geschichte schriftlicher Kommunikation der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Kooperation mit dem Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf.
Mit freundlicher Unterstützung des Dekanats der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Wir würden uns sehr über Ihr/Euer Kommen freuen und laden Sie/Euch herzlich ein, diese Mail auch an Interessierte weiterzuleiten.

Mit herzlichen Grüßen
Mathias Meis

mathias meis
lindenstrasse 248
40235 duesseldorf
+49 176 327 097 10

Es grüßt der
Heinrich Heine Salon e. V.

[ssba]