Jetzt aktiv und solidarisch werden

(Stand 24.03.2020)

1. Unsere Solidarität im Gebäude/Haus anbieten und organisieren:

Es gibt schon verschiedenen Plakate, die genutzt werden können. Jede/r kann sie nach ihren/seinen Wünschen anpassen: Flyer 1, Flyer 2, Flyer 3, Flyer 4 oder Flyer 5

Aber wie kann ich mit den Nachbarn umgehen? „How to neighborhood“ ist ein kurzes Handbuch-Beispiel mit viele Tipps, um die Nachbarn solidarisch zu organisieren (nur auf Englisch).

Wenn die Person, die ihr helfen möchtet, nicht in derselbe Stadt sich befindet, schau mal bitte den Punkt 4.

2. Netzwerke für Solidarität und gegenseitige Hilfe organisieren:

Die verschiedenen Föderationen und Syndikate der Freie Arbeiter*innen Union (FAU) nehmen in ihrer dementsprechenden Städte durch sogenannten Soli-Gruppen teil, um stabilere und tiefere Solidaritätsnetzwerke zu organisieren.
Die FAU Düsseldorf hat die „Arbeiter*innen Solidaritätsgruppe u. a. Betroffenen Düsseldorf“ gegründet. In der Gruppe werden Erfahrungen, neue Initiativen und Nachrichten ausgetauscht, politischen Förderungen diskutiert, arbeitsrechtlichen Tipps beraten, möglichen Aktionen vorgeschlagen, usw.
In Düsseldorf wurde eine Nachbarschaftshilfe-Gruppe auch gegründet, in der Hilfe angeboten und gesucht wird.

3. Die soziale, wirtschaftliche und politische Problematik auf der Straße bekannt machen:

Die „CoView19 Watchgroup“ hat z.B. verschiedenen Plakate mit unterschiedlichen politischen Aussagen zur Verfügung gestellt. Jede/r kann eins oder mehrere selbst drucken und die Straße vorsichtig plakatieren.

4. Andere Soli-Gruppen verbreiten:

Wahrscheinlich habt ihr Verwandte, Freunden, Bekannten, usw. die nicht in Düsseldorf wohnen. Ihr kann in den folgenden Links eine Liste der aktuellen Nachbarschaftshilfe/Soli-Gruppen Deutschlands finden und unter eurer Kreise verbreiten und empfehlen:

a) Solidarische Nachbarschaftshilfe.

b) Solidaritätsgruppen.

5. Psychologische Belastung uns und anderer erleichtern:

Die Auswirkungen der derzeitigen Krise auf die mentale Gesundheit in Kenntnis nehmen und verbreiten. Die Verein Nummer gegen Kummer e.V. schlägt die folgende Information vor und Mental Health Europe (MHE) hat die folgenden 8 Tipps empfohlen.

6. Social-Media Kampagne ausführen:

Z.B. kann man auch alle ihre Erfahrungen unter dem Hastag #CoronaRealität schreiben. Es geht also vor allem Auswirkungen von Corona-Krise und Maßnahmen auf Alltags/Arbeitsleben. Leute von KlasseGegenKlasse sammeln sie dann die Einträge und veröffentlichen sie auf ihrer Webseite und Kanäle.
Das Ziel ist vor allem erstmal, die negativen Auswirkungen auf arbeitenden Menschen zu zeigen und es abzulehnen, dass wir für diese Krise bezahlen und nicht die Reichen, Arbeitgeber oder Chefs.
Wenn du auch Lust hast, von deinen eigenen Erfahrungen zu berichten, kannst du einfach an KlasseGegenKlasse eine Mail schreiben, auf facebook oder instagram auf ihrer Seite eine Nachricht schicken und selber mit dem Hastag #CoronaRealität posten!

7. Wesentliche Schutzmaßnahmen vor Arbeitskonflikte lernen, ausüben und verbreiten:

Ausführliche Seiten in Bezug auf die aktuellen Konflikten in den Betriebe wurden von FAU Berlin und FAU Jena intensiv bearbeitet. Darunter kann man zahlreiche Informationen von FAQ über Kündigung, Kurzarbeit, Krankschreibung, Home-Office, Urlaub, Überstunden, usw.

Die FAU Düsseldorf hat auch eine eigene Seite mit allen Informationen über den Klassenkampf in der Zeiten von der Corona-Krise bearbeitet.

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen beraten wir ab jetzt auch telefonisch!

+49 (0)179 325 86 48

Täglich zwischen 10 und 20 Uhr

Trotzdem führen wir noch unsere gewerkschaftliche Beratung in #COVID19deutschland Zeiten durch: Montags, 17–20.00 Uhr. Anmeldungen bitte vorab per E-Mail an faud-kontakt@fau.org damit wir uns vorbereiten können, da nicht mehr als 2 Personen gleichzeitig im Lokal sein dürfen.

8. Arbeitskonflikte bekannt machen:

z.B. In Italien [1], Spanien [2] [3] [4] und andere Ländern wie Belgien [5], Frankreich [6] oder sogar international [7] gibt‘s schon starken Konflikten, wird gestreikt und die direkte Aktion ausgeübt, um die Gesundheit der Arbeiter*innen und die Arbeitsplätze zu schützen.

Wenn du Informationen über Arbeitskonflikte in Düsseldorf überhaupt, aber auch in Deutschland und Europa, erhältst, bitte leitet mal die Info weiter, so dass viele Erfahrungen ausgetauscht werden können und wir uns alle besser dafür vorbereiten können.

9. Politische Förderungen diskutieren und verbreiten:

Corona Solidaritätsgruppen Politische Forderungen.

10. Jetzt Gewerkschaften beitreten:

In Krisen wie der aktuellen Coronavirus-Krise merkt man besonders deutlich, dass die Menschen zusammenhalten müssen, um durchzukommen und ihre Interessen zu verteidigen. Dafür sind Gewerkschaften besonders gut geeignet. Gerade alternative Basisgewerkschaften bieten nicht nur Rechtsschutz und Beratung, sondern auch tatkräftige gegenseitige Hilfe unter den Mitgliedern an. Wer jetzt Gewerkschaftsmitglied wird, tut nicht nur etwas im eigenen Interesse, sondern stärkt die gesamte Organisation und hilft so mit, die Sache der Arbeiter*innen insgesamt noch besser zu vertreten. Neben den großen DGB-Gewerkschaften gibt es zahlreiche andere Gewerkschaften, auch alternative Basisgewerkschaften wie die FAU, die unter_bau-Hochschulgewerkschaft in Frankfurt/Main, die IWW und GG/BO.

11. Initiativen mit besonders sozial betroffenen Menschen unterstützen:

a) Schwangerschaftsabbrüche in Zeiten der Corona-Krise.

b) Frauenhäuser seit Corona-Pandemie noch voller.

c) LGBTQIA+.

d) Obdachlosen Menschen.

e) Flüchtlinge: [1], [2]

f) Gefangene: Gefangene Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO), [2], [3], [4]

[ssba]