Andreas G. Graf (*1952, † 05.07.2013) ist tot

Der Historiker A.G. Graf forschte zur anarchistischen und anarchosyndikalistischen Bewegung in Deutschland im Kaiserreich, der Weimarer Republik und im III. Reich. Seine Veröffentlichungen – insbesondere zur Geschichte des anarchistischen und anarchosyndikalistischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus – zählen zu den fundiertesten Studien, die zum Thema vorgelegt wurden. er war erst Redakteur und zuletzt auch Herausgeber der renommierten historischen Fachzeitschrift IWK – Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung).
Familie, Freund*innen und Kolleg*innen werden ihn am 19. Juli an einem würdigen Ort Berlins verabschieden: dem Friedhof Baumschulenweg in der Kiefholzstraße, auf dem Tausende von Antifaschisten neben anderen Opfern des Nazismus ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Autor*in faud1

Mitglied der FAUD seit den 1990er Jahren, Mitglied der AFD (jetzt FdA) seit den 1990er Jahren, Gründungsmitglied der Anarchistischen Studierenden Initiative (AStI), Redaktionsmitglied des "Mühsam" - Zeitung des Bilddungssyndikates, Mitglied des Theater ohne Namens (ToN) und der Gruppe M.A.S.S.A.K.A. (Auftritte in Düsseldorf und Appelscha), Teil der Organisationsgruppe des I02 in Essen, Teil der Oragnisationsgruppe der libertären Mendienmesse 2010/2012/2014, Teil der FAUD-Akademie, Mitgründer der Schwarzroten Rad-/Wander*innen, Vortragsreisender (BRD, A, CH, SRB)

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