Aus für die Bildungsarbeit beim LSVD Berlin?

Der Konflikt um bessere Arbeitsbedingungen im BLSB erreicht einen neuen Tiefpunkt. 2018 verliert der Verein zwei Drittel seiner Mitarbeiter*innen: Sie wurden vor die Tür gesetzt oder sind aus Frust über die Geschäftsführung selbst gegangen. Die (größtenteils ehemalige) Belegschaft äußert ihre Sorge um die Zukunft der Projekte nun in einem offenen Brief. Denn was diese Kündigungswelle für die LSVD-Projekte in Berlin bedeuten wird, ist ungewiss. Dieser Zustand lässt nicht nur die LGBTIQ-Szene der Stadt aufhorchen, sondern auch die Politik, denn die Finanzierung stammt aus öffentlichen Geldern – immerhin eine halbe Million pro Jahr.

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) Berlin-Brandenburg e.V. ist der Landesverband des bedeutendsten Interessenverbandes der LGBTIQ-Community in Deutschland. Er setzt sich für die Gleichberechtigung und Akzeptanz von schwulen, lesbischen und bisexuellen Menschen in Deutschland ein. Mit dem Bildungs- und Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin Brandenburg e.V. (BLSB) hat der LSVD einen weiteren Verein gegründet, der als Projektträger fungiert.

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Autor*in faud1

Mitglied der FAUD seit den 1990er Jahren, Mitglied der AFD (jetzt FdA) seit den 1990er Jahren, Gründungsmitglied der Anarchistischen Studierenden Initiative (AStI), Redaktionsmitglied des "Mühsam" - Zeitung des Bilddungssyndikates, Mitglied des Theater ohne Namens (ToN) und der Gruppe M.A.S.S.A.K.A. (Auftritte in Düsseldorf und Appelscha), Teil der Organisationsgruppe des I02 in Essen, Teil der Oragnisationsgruppe der libertären Mendienmesse 2010/2012/2014, Teil der FAUD-Akademie, Mitgründer der Schwarzroten Rad-/Wander*innen, Vortragsreisender (BRD, A, CH, SRB)

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