FAU Unterstützt tatkräftig feministische Streikbewegung

Streikrechtsbroschüre und anderes praktisches für den 8. März

Verschiedenste Syndikate und die bundesweite AG fem*FAU bringen sich seit Monaten in die Bewegung für einen feministischen bzw. einen Frauenstreik ein (siehe Aufruf). Es wird Veranstaltungsreihen, Demonstrationen und Streiks im Lohnarbeits- und Haushaltsbereich geben. Hier stellen wir nun einiges Material bereit um Bewerbung und Durchführung des Streik- und Aktionstages zu unterstützen.

Das wohl wichtigste ist unsere 8M Streikrechtsbroschüre, rechtlich geprüft gibt sie eine Übersicht für eure Handlungsoptionen in Schule, Uni, Ausbildung, Job und Soloselbstständigkeit.

Beim Versand Black Mosquito findet ihr außerdem Aufkleber und T-Shirts (auch tailiert) um noch mal ordentlich Werbung zu machen.

Zum Abschluss sei hier noch ein kleines Video aus Göttingen empfohlen.

 

CNT - Frankreich - Solidaritätserklärung mit den Sozialprotesten in Frankreich

Die Bewegung der „gillette jaune“ schafft es nun schon seit Monaten regelmäßig 10 und 100.000 Menschen auf die Strasse zu bringen. Und nicht nur das – sie rufen mittlerweile zur „Versammlung der Versammlungen“ auf um eigene, nicht hierarschische, und antiautoritäre Strukturen auf zu bauen. Aber, wie sollte es auch anders sein, bei einer Bewegung die spontan entstanden ist und jenseits aller organisierter Strukturen von Politik und Gewerkschaften existiert: sie ist umkämpft. So versuchen Nationalisten und Faschisten sich der Bewegung zu bemächtigen und im trüben nach neuen Anhänger*innen zu fischen. Bisher ist es den Anarchist*innen, Syndikalist*innen und Antifaschist*innen zusammen mit vielen die sich spontan den „gillette jaune“ angeschlossen haben, den Einfluß der Rechten gering zu halten.

Auch die CNT Frankreich beteiligt sich daran die Rechte zurückzudrängen, bzw. sie erst gar nicht in der Bewegung der „gillette jaune“ stark werden zu lassen.

Es folgt eine teilweise Dokumentation eines Textes der französischen Confédération Nationale du Travail. Weiter lesen CNT – Frankreich – Solidaritätserklärung mit den Sozialprotesten in Frankreich“

im Osten nichts neues - Allein machen sie dich ein

Unsere ehemalige Schwestergewerkschaft in Polen ist seit mehreren Monaten in einem Konflikt mit der Post. Im Zuge des Konfliktes muss sie aufgrund der gesetzlichen Situation immer wieder neue Aktionsformen erfinden und anwenden.

Und jedesmal eskalieren Betrieb und Staat ihre Methoden und ihre Propaganda gegen die sich selbst organisierenden Arbeiter*innen und Forderungen.

In folge eines Aufrufs an alle Postarbeiter*innen, sich ärztlich untersuchen zu lassen kam es  zu einer große Zahl von Krankmeldungen. Die sogenannte „Brieftauben-Grippewelle“ breitete sich in über 40 Postämtern in ganz Polen aus. Kennzeichen dieser Epedemie ist ein allgemeines Unwohlsein, verursacht durch Überlastung wegen schlechter Arbeitsbedingungen.

In einigen Städten war bis zu ein Drittel des Personals ausgefallen und in manch kleineren Ortschaften (wie Opole, Brzeg, Swiebodzice, Swidnica, Trzebina und Lewin) ist überhaupt niemand zur Arbeit erschienen. Weiter lesen im Osten nichts neues – Allein machen sie dich ein“

Written by Harald Beyer-Arnesen - Direkte Aktion – Zum Verständnis eines Konzeptes

Dieser Beitrag, der sehr ausführlich das für den Anarcho-Syndikalismus zentrale Element der „Direkten Aktion“ behandelt, erschien im Sommer 2000 in der US-amerikanischen Zeitschrift „Anarcho-Syndicalist Review“ (vormals „Libertarian Labor Review). Der Autor Harald Beyer-Arnesen ist ein Anarchosyndikalist aus Norwegen.

Zum besseren Verständnis des Inhaltes ist es vielleicht wichtig zu wissen, dass es einen konkreten Anlass für den Artikel gab. Er besteht in einer Auseinandersetzung mit der Renaissance des Begriffes „Direkte Aktion“ in Folge der Auseinandersetzungen um das Treffen der Welthandelsorganisation (WTO) im Jahre 1999 in Seattle.

Der Autor setzt sich damit auseinander, ob es es sich bei den Aktionen gegen das Treffen tatsächlich um Formen direkter Aktion handelte. Diese Bezüge scheinen vielleicht nicht so wichtig, die entsprechenden Passagen wurden aber dennoch beibehalten, weil davon ausgegangen werden kann, dass sich ähnliche Aktionen in den nächsten Jahren häufen werden; die Auseinandersetzung darum also nichts an Bedeutung verlieren wird.

Da der Beitrag wichtige Argumentationen dafür liefert, dass es die Kampfform der direkten Aktion nicht losgelöst von Organisierung und Klassenbezug geben kann, sollten diese Passagen also nicht einfach überlesen werden.

Unabhängig vom konkreten Anlass, stellt der Autor sehr ausführlich das Konzept der direkten Aktion vor, gibt Beispiele, versucht einzugrenzen und setzt die direkte Aktion in Bezug zu anderen Kategorien wie z.B. Solidarität, Organisierung, Propaganda durch die Tat.

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Wiener Arbeiter*innen Syndikat - Auf zum Frauenstreik am 8. März 2019

Wir, das Wiener Arbeiter*innen Syndikat, unterstützen den Frauenstreik und schließen uns dem Aufruf zum Frauenstreik am 8. März 2019 in Wien/ Österreich an.
Frauenstreiks fanden und finden international statt und werden auch von unseren Schwestergewerkschaften unterstützt und mitorganisiert – während es für uns das erste Mal ist.
Im Folgenden die aktuelle Presseaussendung des Frauenstreikkomitees in Wien.

Gründung des Allgemeinen Syndikats Koblenz

Im November 2018 hat sich in Koblenz die Basisgewerkschaft Allgemeines Syndikat Koblenz (ASy Koblenz) gegründet. Jetzt, drei Monate später, wurde das ASy Koblenz in die anarchosyndikalistische Gewerschaftsföderation Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) aufgenommen.

Nachdem die alte FAU Koblenz 2016 ihre Tätigkeit eingestellt hatte, haben sich in den letzten Monaten Interessierte aus Koblenz und Umgebung im nächstgelegenen FAU-Syndikat in Bonn organisiert, um im November das Allgemeine Syndikat Koblenz zu gründen.

Wir sind ab sofort erreichbar und freuen uns über interessierte Mitstreiter…

Allgemeines Syndikat Koblenz
Postfach 33 01 72
56045 Koblenz
Mail: fauko-kontakt@fau.org

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Gewerkschafter*innen für eine feministische Streikbewegung

Im Rahmen des „Internationalen Frauen*kampftags“ am 8. März fanden in den letzten Jahren zahlreiche Proteste, Demonstrationen, direkte Aktionen und Streiks statt. In mehr als 40 Ländern auf der ganzen Welt, unter anderem in Spanien, den USA, Südkorea, Italien, Polen und Argentinien, sind Frauen, inter, trans und nichtbinäre Menschen immer wieder auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen Gewalt und Unterdrückung, gegen Einschränkung ihrer reproduktiven Rechte und gegen herrschende Ungleichheiten und Diskriminierung in der Arbeitswelt. Obwohl im Zuge des Rechtsrucks feministische Bewegungen und ihre Errungenschaften bekämpft werden, schließen sich immer mehr Menschen diesen Protesten  an.

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Ein Klima des wachsenden gegenseitigen Unverständnisses? - Hambacher Forst

Das Verhältnis der Menschheit zur Natur hat sich in den letzten zwei Jahrhunderten enorm verändert, insbesondere aufgrund des Fordismus und der Massenproduktion. Die Ausbeutung der Natur erreicht einen Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt und an dem ernsthafte Konsequenzen für das Leben der Menschen auftreten.

Das kapitalistische System in dem wir uns befinden, ist nicht nur in der Lage unsere Umwelt auf drastische und schnelle Weise zu verändern, sondern macht uns gleichzeitig immer abhängiger von sich und daher sind wir anfälliger für die immer breiteren und launischeren Schwankungen. Im Grunde bezieht sich das gegenwärtige Konzept der natürlichen Umwelt (in den westlichen Ländern) auf einen utilitaristischen Begriff, der die Natur an die Grenzen der Ausbeutung durch den Menschen bringt, ohne deren Folgen zu berücksichtigen.

Daher ist zu erwarten, dass jede Änderungsentscheidung von den wirtschaftlichen und auch monetären Vor- und Nachteilen der Wende abhängt. Es ist im Grunde ein Ausbalancieren, bei welchem die Auswirkungen auf das Leben in unseren Gesellschaften abgewägt werden. Die Auswirkungen des kapitalistischen Produktionssystems treten kurz-, mittel- und langfristig auf. Die erste Auswirkung entsteht im Bereich der Arbeit, da ohne Arbeit die Miete nicht gezahlt werden kann und auch keine Kleidung und kein Essen gekauft werden können.

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