Gewerkschafter*innen für eine feministische Streikbewegung

Im Rahmen des „Internationalen Frauen*kampftags“ am 8. März fanden in den letzten Jahren zahlreiche Proteste, Demonstrationen, direkte Aktionen und Streiks statt. In mehr als 40 Ländern auf der ganzen Welt, unter anderem in Spanien, den USA, Südkorea, Italien, Polen und Argentinien, sind Frauen, inter, trans und nichtbinäre Menschen immer wieder auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen Gewalt und Unterdrückung, gegen Einschränkung ihrer reproduktiven Rechte und gegen herrschende Ungleichheiten und Diskriminierung in der Arbeitswelt. Obwohl im Zuge des Rechtsrucks feministische Bewegungen und ihre Errungenschaften bekämpft werden, schließen sich immer mehr Menschen diesen Protesten  an.

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Ein Klima des wachsenden gegenseitigen Unverständnisses? - Hambacher Forst

Das Verhältnis der Menschheit zur Natur hat sich in den letzten zwei Jahrhunderten enorm verändert, insbesondere aufgrund des Fordismus und der Massenproduktion. Die Ausbeutung der Natur erreicht einen Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt und an dem ernsthafte Konsequenzen für das Leben der Menschen auftreten.

Das kapitalistische System in dem wir uns befinden, ist nicht nur in der Lage unsere Umwelt auf drastische und schnelle Weise zu verändern, sondern macht uns gleichzeitig immer abhängiger von sich und daher sind wir anfälliger für die immer breiteren und launischeren Schwankungen. Im Grunde bezieht sich das gegenwärtige Konzept der natürlichen Umwelt (in den westlichen Ländern) auf einen utilitaristischen Begriff, der die Natur an die Grenzen der Ausbeutung durch den Menschen bringt, ohne deren Folgen zu berücksichtigen.

Daher ist zu erwarten, dass jede Änderungsentscheidung von den wirtschaftlichen und auch monetären Vor- und Nachteilen der Wende abhängt. Es ist im Grunde ein Ausbalancieren, bei welchem die Auswirkungen auf das Leben in unseren Gesellschaften abgewägt werden. Die Auswirkungen des kapitalistischen Produktionssystems treten kurz-, mittel- und langfristig auf. Die erste Auswirkung entsteht im Bereich der Arbeit, da ohne Arbeit die Miete nicht gezahlt werden kann und auch keine Kleidung und kein Essen gekauft werden können.

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die Hoffnung stirbt zuletzt,…

Liebe Mitmenschen,

sind Kürzungen des Existenzminimums gegen Arbeitslosengeld-II-Empfänger*innen (Hartz IV- Sanktionierungen, §§ 31a und b im SGB-II) verfassungsgemäß? 

Nach JAHREN des WARTENS und des unbeschreiblich vielfältigen (kreativen) Protestes gegen die Sanktionspraxis steht jetzt endlich der mehrfach verschobene Verhandlungstermin im Bundesverfassungsgericht zu dieser Frage fest!

Die Verhandlung startet am 15. Januar 2019, 10 Uhr (Einlass 9:15),  im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts, Schlossbezirk 3, 76131 Karlsruhe

Die Verhandlungstermine sollen von einer Demonstrationbegleitet werden. Die Demo ist derzeit angemeldet für den 15. Januar ab 9 Uhr bis 16. Januar bis max. 18 Uhr. Die Nacht werden wir aus organisatorischen und Temperaturgründen nicht draußen durchmachen, sondern abbauen und operativ entscheiden, ob wir den zweiten Tag noch nutzen wollen.

Alle Infos ->

eine Vernetzung mobiler Handwerker*innen | initiative-reisesyndikat@riseup.net - Initiative Reisesyndikat

Willkommen

Wir sind eine Gruppe von Menschen die viel unterwegs sind. Genauer gesagt bestreiten wir unseren Lebensunterhalt mit Arbeiten die an vielen unterschiedlichen Orten stattfinden. Deshalb wollen wir eine Struktur aufbauen in der sich Montagearbeiter*innen, Menschen im Reisegewerbe oder in ähnlichen Lebenslagen organisieren können.

Da wir nicht oder selten dauerhaft an Orten verweilen, ist eine Organisierung im ökonomisch/politischen Bereich schwer zu gestalten.
Wir sind alle Mitglieder verschiedener Ortsgruppen der Basisgewerkschaft FAU ( Freie Arbeiter*innen Union) . Unsere Initiative ist nicht teil der FAU Bundesförderation, welches aber angestrebt wird.
In dieser Initiative eines reisenden Syndikats wollen wir uns vernetzen und gegenseitig bei Problemen an Arbeitsplätzen unterstützen.
Darüber hinaus wollen wir FAU Strukturen und ähnliche libertäre Gruppen/Projekte dezentral und praktisch unterstützen. Beispielsweise durch Baustellen, Streikunterstützung und Seminare soll Theorie und Praxis miteinander verknüpft werden.
Uns vereinen die anarchistischen Prinzipien von Herrschaftslosigkeit , Solidarität, Selbstorganisation und Gegenseitiger Hilfe. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht die Ideenwelt des Anarchosyndikalismus in der Welt/Gesellschaft/Betriebe zu verbreiten und weiterzuentwickeln.

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Kundgebung - gegen den aufkommenden Faschismus in Brasilien vor dem Honorarkonsul Düsseldorf

Am 07.12. fand in Düsseldorf eine 2-stündige Kundgebung vor dem Brasilianischen Honorarkonsulat statt, an der sich auch Mitglieder der FAUD beteiligten. Im Vorfeld hatte die Polizei versucht mit einer sehr dünnen und absurden Begründung den Anmelder abzulehnen.

Es wurde Klage eingereicht – für dieses mal konnte kurz vor knapp der Anmelder juristisch gegen die Polizei durchgesetzt werden. Nachdem dieser Versuch der Kriminalisierung und die Verhinderung eines Protestes abgewehrt werden konnte, verlief die eigentliche Kundgebung ohne weitere Komplikationen und wurde von den Passant*innen sehr positiv aufgenommen.

Am selben Tag fanden auch in anderen Städten Protest-Aktionen gegen Bolsonaro statt. Unter anderem in Stuttgart und Frankfurt gab es Kundgebungen vor Brasilianischen Vertretungen.

Im Video (youtube) hört ihr zwei Redebeiträge von der Anarchistischen Gruppe Dortmund und Essen für Anarchie. In der aktuellen Ausgabe der Graswurzelrvolution findt ihr einen Artikel über den „klssischen Faschisten“ Bolsonaro und die aktuellen Angriffe auf die Einwohner*innen.

Ele não! Nieder mit Bolsonaro!

Akademikerin auf Abruf - Bericht über die Konferenz von Basisgewerkschaften und -initiativen aus dem Bildungssektor

Am 17. und 18. November fand in Jena die Konferenz „Akademikerin auf Abruf“ zu Arbeit und Organisierung in der Bildung statt. Verschiedene Initiativen waren der Einladung der Bildungssektion der FAU Jena gefolgt und tauschten sich über das Wochenende über Probleme und Strategien in der Organisierung von Bildungsarbeiter*innen an Universitäten und in Bildungsträgern aus. Am Ende einigten sie sich auf eine Fortführung des Austausches und die Wiederholung der Konferenz im nächsten Jahr.

TERZ 11.18 – STAATSGEWALT - Wenn Robocops hohl drehen dürfen

Bereits im April 2018 war der 48-seitige Entwurf für das „Gesetz zur Stärkung der Sicherheit in Nordrhein-Westfalen – Sechstes Gesetz zur Änderung des Polizeigesetzes des Landes Nord­rhein-Westfalen“ offiziell in der Welt. Die NRW-Landesregierung aus CDU und FDP hatte sich ein kompaktes Änderungspaket ausgedacht, mit dem sie die Befugnisse der nordrhein-westfälischen Polizei erheblich ausdehnen will – ihrer eigenen Begründung nach zur Kriminalitätsprävention und vorbeugenden Terrorismusbekämpfung. Denn beides sei eine Bedrohung des „sicheren Lebens“ der Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens, für deren Sicherheit sich die Landesregierung in Düsseldorf zum Handeln verpflichtet fühle, heißt es im Gesetzesentwurf. Die Menschen in NRW sollten sich „in Großstädten wie auch im ländlichen Raum, auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit, zu Hause, aber auch bei öffentlichen Veranstaltungen sicher fühlen.“ Um dies garantieren zu können, bedürfe es einer Polizei, die „neben einer modernen personellen Aufstellung, Ausbildung und Ausrüstung“ auch in ihren polizeilichen Handlungsmöglichkeiten angemessen ausgestattet sei. So gewährleiste das Land den „bestmöglichen Schutz“ für die Bürgerinnen und Bürger – und zwar, so steht es in Landtagsdrucksache 17/2351 wörtlich: „vereint mit starken Bürgerrechten“.

Gefahrengebiet Polizeipräsidium

Im Kern des ersten Gesetzes-Entwurfes ging es indes überhaupt nicht um Bürgerrechte. Im Gegenteil: Jeder einzelne Vorschlag, den CDU und FDP dem NRW-Landesparlament zum Beschluss vorzulegen gedachten, ging nachgerade gegen elementare Bestandteile von Bürgerrechten vor, sollte sie regelrecht aushöhlen.

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Wir müssen reden - - über Literatur

Die Theoretiker*innen erklären uns die Welt. Wir brauchen sie, um die Zusammenhänge zu verstehen, in denen wir leben. Aber um etwas wirklich begreifen zu können, was wir nicht aus eigener Erfahrung kennen, um mit- und nachempfinden zu können, braucht es oft auch eine Geschichte und einen Menschen, der sie uns erzählt.

Wir möchten Euch den Raum und die Zeit geben, um Geschichten vorzulesen, anderen Menschen Geschichten vorzustellen oder über die Schriftsteller*innen zu berichten, die für uns diese Geschichten erfinden und aufschreiben. Weiter lesen Wir müssen reden – – über Literatur“