Stellungnahme zum pandemischen Ausnahmezustand

Allgemeines Syndikat Düsseldorf (ASyD)

Stellungnahme zum pandemischen Ausnahmezustand
Beschlossen am 13.11.2020

Anläßlich der Covid19-Pandemie haben die Mitglieder des Allgemeinen Syndikates Düsseldorf in den letzten Tagen, Wochen und Monaten immer wieder über die Situation diskutiert. Diese von uns nun verfasste Erklärung zum „pandemischen Ausnahmezustand“ streift einige Punkte, die uns wichtig erscheinen.
Zum einen wagen wir damit einen „Blick zurück“, denn die Katastrophe, zumindest für uns Arbeiter*innen, begann in vielen Bereichen nicht erst mit der Pandemie.
Verstärkt werden für uns ganz real (denn unsere Mitglieder kommen aus verschiedenen Ländern und von unterschiedlichen Kontinenten) die alltäglichen Katastrophen noch durch die vielfältigen Ungleichheiten. Sei es an der Unterscheidung unserer Geschlechter (zumeist zwischen Mann und Frau) oder unserer Herkunft – und oftmals wegen beidem.
In der Pandemie kommen nun neue Angriffe auf uns zu, die uns alle betreffen.

Aber: Es gibt auch Hoffnung. Wir haben darum einige Forderungen aufgestellt, die wir zusammen durchsetzen können! Ideen dafür haben wir – und teilen sie euch am Ende unserer Stellungnahme auch mit.

Ihr könnt hier die Stellungnahme .pdf downloaden
PDF: Stellungnahme des ASyD zum pandemischen Ausnahmezustand

oder einfach hier online lesen…..

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Zusammen gegen den Drachen

TERZDieser Artikel erschien zuerst in der November-Ausgabe der TERZ und wird hier von uns in voller Länge dokumentiert:

Arbeitsunrecht und Lieferketten-Kapitalismus in der Textilindustrie spielen auch beim Kauf eines Winterpullis eine Rolle, wenn wir ihn hier in Düsseldorf vermeintlich günstig shoppen. Darum: Bewusster Konsum ist wichtig. Noch besser aber ist, sich über die internationalen Wertschöpfungszusammenhänge zu informieren und für die Rechte derjenigen laut zu werden, die die Kleidung herstellen, die wir für einen kleinen Euro kaufen.

Ein Bericht aus der FAU Düsseldorf.

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#Frustexpress

Ärger beim Getränkelieferanten Durstexpress in Leipzig Schichten drastisch gekürzt 

Die Mitarbeiter der Leipziger Niederlassung des Getränkelieferanten Durstexpress leiden unter scharfen Einschnitten seitens der Firma das sagt die Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen-und-Arbeiter-Union (FAU). Grund seien Kürzungen der Schichten um bis zu 50 Prozent.

Leipziger Volkszeitung (27.10.2020)

hier geht es zum ganzen Artikel ->
hier geht es zur Presseerklärung der FAU Leipzig ->
PM der FAUL als .pdf

FAU Radio Bergisch Land

Hallo ihr Lieben,
das FAU Radio Bergisch Land geht in die zweite Runde!

Morgen (8.10.) ab 20.00 auf dem AZ Wuppertal Youtube Kanal streamen wir wieder unser DIY-Radio.
Dieses Mal wieder mit verschiedenen Beiträgen und dem Schwerpunkt „Warum bin ich in der FAU?“.

Also – schaltet ein und lasst euch von guter Musik und interessanten Beiträgen begleiten!

Link zum Stream (ab morgen erreichbar): https://youtu.be/iodUpYHnIYY

Wir hören uns!

Strike-Bike als Marke

02. Oktober 2007   auf www.heise.de

Eine kleine Fahrradfabrik in Thüringen, die geschlossen werden sollte und von den Arbeitern nun als selbstverwalteter Betrieb fortgeführt wird, hat eine erfolgreiche Kampagne starten können

Eine kleine Fahrradfabrik im thüringischen Nordhausen fand Aufmerksamkeit in GriechenlandUngarn und den USA und schafft einen Nachfrageboom bei Fahrrädern. Die 135 Mitarbeiter des Zweigwerks der Firma Bike-Systems in Thüringen können wieder Hoffnung schöpfen, ihre Arbeitsplätze zu behalten, seit sie mit Unterstützung der kleinen anarchosyndikalistischen Freien Arbeiter-Union auf die Idee kamen, ein Strike-Bike zu produzieren. Von einen überwältigenden Erfolg des Aufrufs sprechen die Arbeiter und ihre Unterstützer jetzt. Dabei waren die Arbeiter vor wenigen Monaten eher verzweifelt als optimistisch.

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Solidaritäts-Kundgebung in Mönchengladbach

Im März 2020 wurden etwa 6.000 Textilarbeiter*innen der Farbik Dragon Sweater entlassen ohne, dass diese ihre vollen Löhne oder die ihnen zustehenden Entschädigungszahlungen beglichen wurden.
Die FAU steht in direktem Kontakt mit der Gewerkschaft Garment Workers Trade Union Center (GWTUC) in Dhaka. In dieser sind die allermeinsten betroffenen Arbeiter*innen organisiert. Sie kämpfen weiter.
Um die Textilarbeiter*innen, die nachweislich für NewYorker und Lidl Klamotten hergestellt haben, zu unterstützen, rufen wir zu dieser Kundgebung auf. Wir verlängern dafür einfach den weltweiten Solidaritäts-Monat um ein paar Tage!

Samstag, 19.09.2020
14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Hindenburgstraße (vor dem unteren Eingang des Minto, in dem auch NewYorker eine Filiale hat)

Beachtet bei Teilnahme bitte Mindestabstand und tragt Mund-Nasen-Schutzmaske.

Gemeinsam gegen das „Schweinesystem“

Gut 150 Personen zogen am Freitagabend, 11. September 2020 ab 18 Uhr vom Düsseldorfer Hauptbahnhof zur Königsallee und zurück, um gegen das System Tönnies zu protestieren. Sie forderten in Sprechchören die Abschaffung von Werkverträgen, Leiharbeit, Dumping-Fleisch und Tierindustrie.

Bunte Mischung: von katholisch bis syndikalistisch | von vegan bis Curry-Wurst

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Weltweiter Monat der Solidarität mit den Arbeiter*innen bei Dragon Sweater

Etwa 6.000 Arbeiter*innen konnten sich ihren Lebensunterhalt durch Tätigkeiten in der Dragon Sweater Fabrik sichern. Die Fabrik steht in einem Hochhaus in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Im März 2020 wurde die Fabrik unter Vorwand der CoViD-19 Pandemie still gelegt.
Die Besitzer entschieden die Arbeiter*innen ohne die Zahlung ausstehnender Löhne und ihnen zustehender Bonus- und Entschädigungszahlungen zu entlassen. Die Unterschlagung der Zahlungen ist illegal. Weiter lesen „Weltweiter Monat der Solidarität mit den Arbeiter*innen bei Dragon Sweater“