Wir müssen reden - - über Literatur

Die Theoretiker*innen erklären uns die Welt. Wir brauchen sie, um die Zusammenhänge zu verstehen, in denen wir leben. Aber um etwas wirklich begreifen zu können, was wir nicht aus eigener Erfahrung kennen, um mit- und nachempfinden zu können, braucht es oft auch eine Geschichte und einen Menschen, der sie uns erzählt.

Wir möchten Euch den Raum und die Zeit geben, um Geschichten vorzulesen, anderen Menschen Geschichten vorzustellen oder über die Schriftsteller*innen zu berichten, die für uns diese Geschichten erfinden und aufschreiben. Wer mag, hat 10 Minuten Zeit, etwas aus einer Erzählung, einem Roman vorzulesen oder Gedichte vorzutragen oder vielleicht auch nur zu erzählen, welche Bücher in der letzten Zeit für eine*n wichtig waren. Nach jedem kurzen Beitrag wollen wir dann gemeinsam über Eindrücke und Gedanken reden, damit jede*r mitmachen kann, auch ohne selbst etwas vorbereitet zu haben.

Thematisch soll es offen bleiben und es ist ausdrücklich auch Platz für die schönen Dinge, die uns zum Lachen bringen oder ein gutes Gefühl geben. Einfach, weil wir uns auch einmal um uns selbst kümmern dürfen und uns etwas Gutes tun, denn sonst sind wir vielleicht, wie Margarete Stokowski sagt, alle schon an Magengeschwüren gestorben, bevor die Revolution kommt.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, wir freuen uns auf fröhliche und nachdenkliche Geschichten, spannende, schöne, laute oder leise Überraschungen.

Weil wir als Veranstalter keine bösen Überraschungen mögen, setzen wir Leute sofort vor die Tür, die uns rassistische, sexistische, nationalistische, LGBTQIA*-feindliche oder sonstige menschenfeindliche Beiträge präsentieren wollen.

Wichtig ist noch: Es ist kein Wettbewerb. Die einzige Herausforderung ist, in 10 Minuten andere Menschen für etwas zu begeistern. 🙂 Wir würden uns freuen, wenn jede*r mit einem neuen Gedanken nach Hause geht.

Los geht es im Januar 2019 – achtet also auf Ankündigungen in unserem Kalender, der Terz, unserem Newsletter,…

[ssba]