#UnitedAgainstTheDragon in Mönchengladbach ✊🏽

(english version below)

Heute haben wir vor der NewYorker-Filiale im Einkaufszentrum Minto eine Kundgebung in Solidarität mit den 6000 gekündigten und um Lohn geprellten Arbeiter*innen der #DragonSweater-Fabrik in Dhaka (Bangladesch) abgehalten.

Im Februar/März diesen Jahres wurden sie unter dem Vorwand der Coronaeinschnitte entlassen. Realistischer ist schon eher die Annahme, dass dort gewerkschaftliches Engagement zerstört werden sollte. Denn die überwiegende Zahl der Arbeiter*innen war Teil des Garment Workers’ Trade Union Center (GWTUC), einer Gewerkschaft u. a. von Näher*innen.

In der Fabrik der Unternehmensgruppe #DragonGroup wurden Klamotten produziert, die u. a. in Deutschland von LIDL und eben NewYorker profitreich verkauft werden und wurden.

Wir stehen solidarisch an der Seite der ausgebeuteten Arbeiter*innen in Dhaka und ihren Kämpfen! Darum versuchen wir auch hier vor Ort – wie in vielen anderen Städten und Regionen dieser Erde durch unterschiedliche Basisgewerkschaften auch – Druck aufzubauen.

Denn wir sind der Überzeugung, dass wir als Arbeiter*innen, die tagtäglich ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, um unsere Bedürfnisse halbwegs zu befriedigen, letztendlich alle mit demselben Problem konfrontiert sind. So unterschiedlich die konkreten Situationen von Arbeiter*innen in Dhaka oder Mönchengladbach auch sein mögen: für unsere Bosse sind wir letztendlich Kostenfaktoren. Und die gilt es für diese im kapitalistischen Wettbewerb möglichst klein zu halten.

Es hilft kein Jammern, nur unsere gemeinsame Organisierung und der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und letztendlich eine Welt, in der wir den Produktions- und alle sonstigen Lebensbereiche nach unseren Bedürfnissen selbstverwalten.

Was kannst du also jetzt konkret tun, um die ausgebeuteten Arbeiter*innen zu unterstützen? Hier findest du ein paar Möglichkeiten: https://globalmayday.net/2020/08/13/what-you-can-do/

#1world1struggle
#SolidarityFromMönchengladbachToDhaka

#ItsTimeToOrganize 🏴🚩
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Today we held a rally in front of the New Yorker branch of the Minto shopping center in solidarity with the 6000 workers laid off and cheated for wages at the #DragonSweater factory in Dhaka, Bangladesh.

In February/March this year they were dismissed under the pretext of corona incisions. More realistic is the assumption that union involvement there should be destroyed. For the vast majority of the workers were part of the Garment Workers‘ Trade Union Center (GWTUC), a union of sewers and others.

In the factory of the #DragonGroup clothes were produced, which were and are sold profitably in Germany by LIDL and New Yorker.

We stand in solidarity with the exploited workers in Dhaka and their struggles! That is why we are trying to build up pressure here on the spot – as in many other cities and regions of the world through different grassroots unions.

Because we are convinced that we as workers, who have to sell their labor every day to satisfy our needs, are all confronted with the same problem. No matter how different the concrete situations of workers in Dhaka or Mönchengladbach may be, we are ultimately cost factors for our bosses. And they have to be kept as small as possible in capitalist competition.

There is no use in moaning, only our collective organization and the fight for better working conditions and ultimately a world in which we manage the production and all other areas of life ourselves according to our needs.

So what can you do concretely now to support the exploited workers? Here are a few possibilities: https://globalmayday.net/2020/08/13/what-you-can-do/

#1world1struggle
#SolidarityFromMönchengladbachToDhaka

#ItsTimeToOrganize 🏴🚩

[ssba]