Am 30. Oktober ist der uruguayische Liedermacher Daniel Viglietti während einer Operation an Herzversagen gestorben.
Daniel, war seit Ende der 1960er Jahre einer der bekanntesten politischen Liedermacher Lateinamerikas und wir verdanken ihm u.a. Hymnen wie z.B. „A desalambrar“, „otra voz canta“, „Soledad Barrett“, „El chueco Maciel“, „Muchacha“.
1972 in der Hochphase der Repression u.a. gegen die Tupamaros und die anarchistischen clandestinen Gruppen in Uruguay wurde auch Daniel eingeknastet. Nach Intervention von Jean Paul Sartre und anderen bekannten linken Intellektuellen konnte er ausreisen und überlebte die Diktatur von 1973-1984 im Exil in Europa. Meistens in Frankreich, immer wieder aber auch in Köln. Dort hatte er FreundInnen und GenossInnen in der FAU und der Kinderhilfe Lateinamerika. Auch nachdem er nach dem Ende der Diktatur wieder nach Uruguay zurückkehrte, war Daniel häufig in Köln zu Gast und gab dort immer wieder wunderbare Konzerte.
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