Kundgebungen für Wiedereinstellung eines CNT-Gewerkschaftsdelegierten bei Ford - Für Gewerkschaftsfreiheit (nicht nur) in Spanien

Bildergebnis für CNT Valencia FORDAm 24. und 25. März 2017 führten Mitglieder der FAU-Syndikate Berlin, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart Kundgebungen und Flyer-Verteilaktionen vor Ford-Autohäusern durch. Arbeiter*innen im Verkauf und in den Werkstätten, sowie Kund*innen und Passant*innen wurden über gravierenden Verstöße gegen die Gewerkschaftsfreiheit bei Ford in Spanien informiert.

Die Gewerkschafter*innen forderten die sofortige Wiedereinstellung des Delegierten der Betriebsgruppe unserer Schwestergewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT) bei Quality Service Production, einem Zulieferbetrieb von Ford in Almussafes (Valencia). Die Solidaritäts-Aktionen in verschiedenen deutschen Städten fanden ein positives Echo, bei Beschäftigten, Kund*innen und Passant*innen. Während zurzeit viel zu oft eine internationale Konkurrenz in den Vordergrund gestellt wird, setzt die FAU damit ein Zeichen internationaler Solidarität und sendet der Schwestergewerkschaft in Spanien solidarische Grüße: „¡Fuerza compañeros!“

Zum Hintergrund: Der Flugblatttext

 

 

FAU Dresden: - Unterstützung für CNT-Kollegen bei FORD

Aktuell kämpft unsere Schwesterngewerkschaft CNT in Spanien um die Wiedereinstellung einer ihrer Kollegen, der bei einem Zulieferer der Firma Ford in Valencia als Gewerkschaftssprecher fungierte. Aufgrund seines Engagements wurde er gefeuert. Ford Valencia wurde wiederholt aufgefordert zum Fall Stellung zu beziehen und sich für die Wiedereinstellung des Kollegen einzusetzen – ohne Reaktion. Aktuell findet, nach landesweiten Protesten in Spanien, nun auch eine erste internationale Aktionswoche statt. An diesen beteiligen sich auch FAU-Syndikate aus Berlin, Dresden, Stuttgart, Hamburg und Hannover. Wir waren heut mit 6 Mitgliedern an der Sachsengarage in Dresden-Plauen, informierten zunächst die örtlichen Kolleg_innen und anschließend Kunden über den Fall. Erfreulicherweise zeigten alle Verständnis. Auch aus vorbeifahrenden Autos erhielten wir positiven Zuspruch von Pendler_innen. Sollte diese erste, sehr kleine internationale Aktionswelle keine Wirkung zeigen, sind wir auch in Dresden gerne bereit für den betroffenen Kollegen größeren Protest zu organisieren.

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