DOKUssionen im V6: „Arbeiter*innen Autonomie“

DOKUssionen im V6
(Dokumentarfilme + Diskussion + V6)

Einlass – 19:00
Beginn – 19:30
Eintritt frei
Spenden willkommen
Im rahmen der Premiere von El entusiasmo in Düsseldorf zeigen wir diesen Dokumentarfilm ein paar Wochen vorher über einen der interessantesten Kämpfe, die in den Jahren des sogenannten Übergangs zur „Demokratie“ („Transición“) in Spanien stattfanden.

„Arbeiter*innen-Autonomie“
(spanisch mit deutschen UT | 74 min | 2008)
Dokumentarfilm über die autonomen Arbeiter*innenkämpfe in Spanien in den Jahren der „Transición“ (70er).

Premiere: „El entusiasmo“ in Düsseldorf

Premiere

mit Anwesenheit des Regisseurs Luis E. Herrero und dem Produzenten Javier Rueda, begleitet von der Freie Arbeiter*innen Union (FAU) Düsseldorf
Wo?
Metropol Filmkunskinos
Brunnenstraße 20
40223 Düsseldorf

Ein Dokumentarfilm von Luis E. Herrero, Spanien 2018, 80 min, HD, Spanisch/Katalanisch mit deutschen UntertitelnFSK: noch offen

1975 starb Europas letzter faschistischer Diktator: Francisco Franco. Sein Tod machte in Spanien den Weg frei für eine aufbegehrende Jugend, die vieles nachzuholen hatte. Aber auch die exilierten Kämpfer aus dem Spanischen Bürgerkrieg kehrten zurück. In dieser Phase der sogenannten Transición, dem Übergang von der Diktatur zur bürgerlichen Demokratie, schien alles möglich – selbst der Traum, die Revolution von 1936 zu beenden. Der Film legt den Fokus auf Francos erbittertsten Gegner: die Anarchisten und Syndikalisten. Ihre Organisation, die Gewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT), bis zum Sieg Francos ein entscheidender Faktor in der spanischen Gesellschaft, erlebte eine Renaissance. In nur zwei Jahren wurde aus einer klandestinen Untergrund-Organisation wieder eine Massenbewegung. Sie organisierte Versammlungen mit hunderttausenden Teilnehmern, Libertäre Tage, Streiks und Widerstand gegen den neuen liberalen Kapitalismus. Schnell zerrieb sich dieser Aufbruch allerdings nicht nur in internen Konflikten, sondern wurde auch massiv durch geheimdienstliche Interventionen sabotiert. »El Entusiasmo« ist auch die Geschichte einer Niederlage.

EL ENTUSIASMO | | Trailer from Sabcat Media on Vimeo.

Regie, Drehbuch und Schnitt: Luis E. Herrero, Ausführende Produktion: Javier Rueda und Luis E. Herrero, Regieassistenz: Federico Robles, Produktion: Federico Robles und Azucena Zamora, Postproduktion: Ana María Pérez, Farbkorrektur: Javier Rueda und Jordi Arañó, Kamera: Iván Piredda, Tonbearbeitung und -mischung: Miguel Pérez Calvo, Schnittassistenz: Marcos Flórez y Quattro Tes, Dokumentation: Luis E. Herrero und Kid Quintana, Titelgrafik: Jorge Torrico, Historische Beratung: Modesto Fernández, Musik: Johnny Hanoi

Der Release der deutschen Fassung und die Kinotour werden von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, dem Cafe Libertad Kollektiv und der FAU unterstützt.

Pressestimmen

Ein sehr empfehlenswerter Film! graswurzelrevolution

In einer ausgewogenen Mischung aus Archivaufnahmen, Zeitzeuginnen und Einordnungen durch einschlägig-forschende Historikerinnen wie Joe Zambrana, Pablo Carmona oder Dolors Marín gelingt es dem 1976 geborenen Regisseur Luis E. Herrero mit seinem Debüt ein lebendiges Bild von jener Zeit zu zeichnen. contraste

Die Dokumentation ist ein wichtiger Beitrag zur neueren Geschichte der CNT – und damit auch zur Geschichte des modernen Anarchosyndikalismus. Gai Dào

Kinostart: 22.06.2022 in Berlin – weitere Termine/Orte->

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Festivals und Auszeichnungen

Official Selection – Peña Negra Festival Logroño 2019
Official Selection – 36th Festival Cineuropa Santiago de Compostela 2018
Official Selection – Bafici Itinerante Cordoba 2018
Official Selection – 37th International Film Festival of Uruguay 2018
MEDIMED Sitges 2018
Official Selection – 20th Buenos Aires International Independent Film Festival 2018

Autor*in faud1

Mitglied der FAUD seit den 1990er Jahren, Mitglied der AFD (jetzt FdA) seit den 1990er Jahren, Gründungsmitglied der Anarchistischen Studierenden Initiative (AStI), Redaktionsmitglied des "Mühsam" - Zeitung des Bilddungssyndikates, Mitglied des Theater ohne Namens (ToN) und der Gruppe M.A.S.S.A.K.A. (Auftritte in Düsseldorf und Appelscha), Teil der Organisationsgruppe des I02 in Essen, Teil der Oragnisationsgruppe der libertären Mendienmesse 2010/2012/2014, Teil der FAUD-Akademie, Mitgründer der Schwarzroten Rad-/Wander*innen, Vortragsreisender (BRD, A, CH, SRB)

DOKUssionen im V6: „Hanging on“ + „Schönheit leistet Widerstand“

DOKUssionen im V6
(Dokumentarfilme + Diskussion + V6)

Einlass – 19:30
Beginn – 20:00

Eintritt frei

Spenden willkommen

1) „Hanging on“
(spanisch mit englischen ut. | 23 min | 2007)
Kurzfilm über den Kampf der Arbeiterinnen der Jaeger Iberica Fabrik (Barberá del Vallés, Spanien) in der 80er Jahren gegen Geschlechtsdiskriminierung am Arbeitsplatz.
+
2) „Schönheit leistet Widerstand“
(türkisch mit englischen ut. | 18 min | 2018)
Kurzfilm über den Kampf in der Kosmetikfabrik Flormar im türkischen Gezbe nach der Entlassung mindestens 132 Arbeiter*innen.
3) Diskussion über die Kurzfilme

Gewerkschaftliche Erstberatung | Asesoría laboral | Labor advising

 

Jetzt auch telefonisch | Ahora también por teléfono

Jeden Montag | Todos los lunes

17:00 – 20:00 Uhr

FAUD: gewerkschaftliche Erstberatung | Mitglied werden | Mitgliederbetreuung | Kontakt: kontakt-faud(at)fau.org

de 17:00 a 20:00 la FAUD ofrece asesoría laboral presencial y gratuita para hispanoparlantes.
Contacto: kontakt-faud(at)fau.org

Was wir euch bieten:
(1) Wir hören euch genau zu während ihr eure Probleme auf der Arbeit schildert
(2) Wir sprechen mit euch über alle möglichen gewerkschaftlichen Strategien um eure Probleme zu lösen und eure Würde als Arbeiter*innen wieder herzustellen
(3) Wir helfen euch bei der Umsetzung im Sinne der gegenseitigen Hilfe

Lo que ofrecemos:

(1) Escuchamos mientras describes tus problemas en el trabajo
(2) Hablamos sobre todo tipo de estrategias sindicales para resolver tus problemas laborables y restaurar tu dignidad como trabajador
(3) Acciones basadas en el apoyo mutuo y la solidaridad

Das Wichtigste ist, daß ihr erstmal vorbei kommt. Auch wenn ihr meint, dass es schon zu spät ist. Es gibt mehr als das Juristische! Gemeinsam können wir besprechen was vielleicht Sinn macht und was nicht.
Natürlich ist es besser wenn ihr euch per Email anmeldet, aber es ist kein Muss. Auch macht es natürlich Sinn, wenn ihr alle eure Unterlagen mitbringt, aber selbst wenn ihr das nicht könnt ist ein persönliches Gespräch das Beste was wir machen können, um vielleicht noch den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen zu können.

Lo primero y más importante es que te pases por la asesoría. Aún cuando creas que ya es demasiado tarde. ¡Hay alternativa más allá de abogados y jueces! Juntos podemos discutir qué se puede hacer aún y qué no.
Siempre es mejor que nos contactes primero por email, pero tampoco pasa nada si no lo haces. Por supuesto no te olvides de traer todos los documentos y papeles que puedan ser útiles. Y aunque en dicho momento no los tengas a mano siempre es mejor que podamos empezar a pensar cómo solucionar tu problema laboral de manera presencial.

So kommt ihr zu uns: (VRR-Auskunft): Bitte wählt „Volmerswertherstr. 6“
S-Bahn:
S8/S11/S28 bis Völklinger Straße (Ausgang Volmerswerther Str.)
Die S-Bahn-Station ist leider nicht Barrierefrei! Sie verfügt zum Beispiel nicht über einen Aufzug und ist nur über Treppen zu erreichen/verlassen.
Straßenbahn:
709 bis Völklinger Straße S
Bus:
726/B09/N8 bis Völklinger Straße S
oder
Straßenbahn: 707/709 bis Bilker Kirche
von da zu Fuß in die Martinstraße, rechts halten und auf die Volmerswerther Straße
PKW
Falls Ihr mit einem PKW kommen wollt/müsst: Die Parksituation vor Ort ist sehr begrenzt. Denkt also daran, das ihr ggf. einige Zeit braucht um einen Parkplatz zu finden, und das dieser wahrscheinlich nicht direkt vor der Tür sein wird.

Regeln während der Corona-Krise im Lokal V6:
– 1,5 m Abstand halten.
– Mund-Nase Schutz im Lokal tragen.
– Hände waschen.
– Kapazität: 4 Personen.

Schwarz-Rotes Wochenende: Samstag-Programm, 20.November

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Hier die Info zu den Veranstaltungen am Samstag, den 20. November:

PROGRAMM:

Weiter lesen „Schwarz-Rotes Wochenende: Samstag-Programm, 20.November“

Schwarz-Rotes Wochendene: Freitag-Programm, 19.November

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Hallo Leute!

Hier die Info zu den Veranstaltungen am ersten Tag unserer Tagung im V6 Lokal:

PROGRAMM: Weiter lesen „Schwarz-Rotes Wochendene: Freitag-Programm, 19.November“

Gorillas Workers Support

[SCROLL DOWN FOR GERMAN VERSION]

The Workers of Gorillas Berlin are on a spontaneous Strike! It has been caused by the firing of a colleague and the workers main demand is, that he is hired as a rider again. Further demands are the abolition of the trial period and that there will be no more firing without previous warning. The company leaders have worked against Union activity among workers and is being openly charged with union busting by Berlin politicians. On Friday there has been an appointment with a Gorillas spokesperson because of the firing of the rider. There have been reports of poor working conditions at Gorillas in Düsseldorf on Social Media, which led to spontaneous protests in front of Gorillas stores in Düsseldorf as well.

The Gorillas Spokesperson had a very cynical message for the workers on Friday: „The main reason why we are all here, … our love of riding“, which seems to ignore, that some depend on the money. „We had to face the hard decision to let one of our riders go“ he continued, as if the culprit was the victim, as if firing was first of all hard on the bosses. But this is a very serious issue to the workers: In groups of people, like a companys personnel, there are decisions concerning all. That is politics. It can be authoritarian – whoever steps out of line gets fired – or democratic – all concerned decide together. So, yes, evidently, the workers are talking about a political question here.

Weiter lesen „Gorillas Workers Support“

Schwarz-Rotes Wochenende im Jahr 2021 wieder da!

Hallo Leute!
Haltet euch bereit: Vom 19.-21.November veranstaltet die FAUD wieder ein Schwarz-Rotes Wochende.
Drei Tage mit zahlreichen Veranstaltungen mit Raum zum diskutieren, lernen und organisieren.

Ort: Internet und wenn möglich bei uns im Ladenlokal V6 (je nach Situation gibt es Livestreams der Veranstaltungen)
Eintritt: FREI (Spenden sind natürlich immer sehr willkommen)
Programm: wird in den nächsten Wochen hier veröffentlicht: duesseldorf.fau.org/termine/srw/

FAU Düsseldorf

Kontakt: faud-srw@fau.org Weiter lesen „Schwarz-Rotes Wochenende im Jahr 2021 wieder da!“

Weg mit König Walther! Aktionstag der FAU

Zum Ladenschluss stehen hier noch einmal alle zusammen – Rücken krumm, Tasche leer Walther König danke sehr!

Am heutigen Aktionstag gegen den Lohnklau bei Walther König, Montag 17. Mai, trafen sich auf Einladung der FAU Köln etwa 50 Teilnehmende aus den Syndikaten der FAU-West, von arbeitsunrecht.de, dem Solidaritätsnetzwerk und anderen, vor der Zentrale der Buchhandelskette in Köln. Außerdem sind für Morgen Aktionen in Wien, Münster und natürlich in München angekündigt, wo die Betriebsgruppe weiter für ihre Rechte kämpft – am 18.05. ist der zweite Termin beim Arbeitsrichter. Auf der Kundgebung in Köln war auch die Unterstützung aus Düsseldorf angereist, es wurden Reden und Sprechchöre gehalten, laut genug um die Belegschaft in der Konzernzentrale gegenüber der Kundgebung am Willy-Millowitsch-Platz zu beschallen. Aus den Fenstern der Chefetagen wurde die Kundgebung neugierig beobachtet. Sie dürften dort auch mitbekommen haben, wie die Aktiven der FAU-West die Kundschaft und Interessierte vor dem Schaufenster der Filiale von Walther König im Erdgeschoss über die skrupellosen Machenschaften der Geschäftsführung aufklärten. Viele waren sehr interessiert und wollten sich gerne mehr darüber informieren: „Ist das hier eine Kette?“ Und: „Ach, das ist hier die Zentrale? Ich bin öfter hier, das kann man ja dann mal ansprechen!“ Wir hoffen die Kundschaft behält uns in guter Erinnerung und zeigt ihre Unterstützung für die Forderungen der Beschäftigten der Buchhandelskette auch in Zukunft, die immer noch unter anderem Auszahlung einbehaltener Löhne, Lohnerhöhung und die Wiedereinstellung der gefeuerten Betriebsgruppe in München fordern.

Das Radiofeature zum 8.März

Das Radiofeature zum 8.März

Vor ca. einem Jahr wurde unser aller Alltag komplett umgekrempelt. Vieles ist seitdem anders als sonst – eine Sache jedoch gilt auch und

gerade in Zeiten der Pandemie: #8M war, ist und bleibt ein feministischer Kampftag!

Unsere AG 8.März hat anlässlich des #8M2021 ein Radiofeature produziert.

Klickt auf die Beitragsüberschrift, um zum Player zu gelangen!

Der Beitrag ist im Podcast des A-Radio zu hören. Unter anderem kommen Basta, Respect Berlin und das Frauen*streikkommitee Wedding zu Wort.

Hier gehts zur März-Folge des A-Radio-Podcast (60min), unter anderem mit Beiträgen zum Gedenken an Hanau, racial Profiling in Berlin und einem Vortragsteaser zum Thema Trans* Menschen in Haft. 

Und hier ist der Beitrag der AG 8.März noch einmal extra:

Spargelstreik Bornheim: Rumänische Arbeitsministerin schaltet sich ein – Insolvenzverwalter versteckt sich

Berta von Süttner Platz vor dem Mc Donalds

Die Auseinandersetzung zwischen den streikenden Arbeiter*innen und der Insolvenzverwaltung des Spargelgut Ritter setzte sich am Dienstag den 19.05.2020 fort. Die Arbeiter*innen zogen vor die Kanzlei der Insolvenzverwalter Schulte-Beckhausen und Bühs und hielten dort mit der
FAU Bonn eine Kundgebung ab. Dabei wollten sie den Insolvenzverwalter mit ihren Lohnforderungen konfrontieren. Dieser war jedoch nicht anzutreffen, die Kanzlei war verwaist. Lediglich auf einem Zettel in der Tür wurde gebeten auf unangemeldete Besuche zu verzichten. Die Arbeiter*innen hielten dennoch eine kämpferische Kundgebung ab und machten ihrem Ärger über die kriminellen Zustände Luft, indem sie immer wieder „Mafia! Mafia!“ riefen.

Danach zog die Demonstration zum rumänischen Konsulat in Bonn. Dort kamen sie mit dem Konsul ins Gespräch, der ihnen seine Unterstützung versicherte. Die rumänische Ministerin für Arbeit und Soziales Victoria Violeta Alexandru befindet sich gerade auf Deutschlandreise, um sich über die Arbeitsbedingungen rumänischer Saisonarbeiter zu informieren. Sie wurde über die Situation in Bornheim informiert und wird am Mittwoch eintreffen, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

Wie die FAU Bonn in Erfahrung bringen konnte, liegt in dem Containerdorf von SpargelRitter gegenwärtig eine Person die sich bei einem Unfall auf dem Betriebsgelände verletzt hat. Sie wurde im April operiert und ist seitdem weitgehend bewegungsunfähig. Sie kann nicht lange sitzen, es ist unklar, ob Krankengeld ausgezahlt wird. Wir fordern daher: Auszahlung des Krankengeldes, medizinische Versorgung und eine Rückreise der verletzten Person per Flugzeug.

Peter Zeisig, Aktivist der FAU Bonn: „Die Farce bei Spargel Ritter muss jetzt beendet werden. Die Löhne müssen ausbezahlt werden, Kranke müssen ordentlich versorgt werden. Es ist unerträglich, dass dieser Zustand andauert.“

Kontaktdaten:
blog: https://bonn.fau.org
email: faubn@fau.org
twitter.com/FAUBonn
facebook.com/faubonn/
Presse-Telefon: +491784618733

Auch am heutigen Mittwoch werden die Spargelarbeiter*innen ihren Streik fortsetzen. Wir informieren auf Twitter laufend über den aktuellsten Stand der Dinge. Der Insolvenzverwalter kündigte an, ab heute die weitere Nutzung der Wohncontainer zu untersagen. Zu einer Pressekonferenz und weiteren Protestaktionen werden wir gesondert einladen. Wir bitten auf Grund der dynamischen Situation um Flexibilität.

Autor*in faud1

Mitglied der FAUD seit den 1990er Jahren,
Mitglied der AFD (jetzt FdA) seit den 1990er Jahren,
Gründungsmitglied der Anarchistischen Studierenden Initiative (AStI),
Redaktionsmitglied des "Mühsam" - Zeitung des Bilddungssyndikates,
Mitglied des Theater ohne Namens (ToN) und der Gruppe M.A.S.S.A.K.A. (Auftritte in Düsseldorf und Appelscha),
Teil der Organisationsgruppe des I02 in Essen,
Teil der Oragnisationsgruppe der libertären Mendienmesse 2010/2012/2014,
Teil der FAUD-Akademie,
Mitgründer der Schwarzroten Rad-/Wander*innen,
Vortragsreisender (BRD, A, CH, SRB)

1. Mai bei der FAU Düsseldorf

Seitdem die Regierung die Covid-Pandemie erkannt hat und das Infektionsschutzgesetz anwendet, wird mit Notverordnungen regiert. Dabei schränken sowohl das Infektionsschutzgesetz als auch die Corona Schutzverordnung unser Recht auf Demonstration erheblich ein.

Unter den Bedingungen der Pandemie hatte der DGB schon vor Wochen alle Demonstrationen und Kundgebungen zum 1. Mai abgesagt. Für uns war dies keine Option! Auch unter den Bedingungen einer Pandemie hören die Angriffe auf die Arbeiter*innen nicht auf – Gegenwehr bleibt also weiterhin Pflicht.

An dieser Stelle nur mal zwei, drei Beispiele die das verdeutlichen sollen:

Während die Krankenpfleger*innen (die Menschen, die für Reinigung, Logistik und Ernährung der Krankenhäuser zuständig sind, werden fast immer vergessen!) als „Held*innen“ gefeiert und als „systemrelevant“ bezeichnet werden, werden die Arbeitsgesetze in Bezug auf Arbeitszeit und Ruhepausen erheblich verschlechtert!

Die Arbeiter*innen bei Amazon beklagen die schlechte Situation zum Schutz ihrer Gesundheit, während der Konzern Umsatz und Gewinne wie noch nie einheimst.

Und natürlich schicken in dieser Krise viele Bosse die Arbeiter*innen in die Kurzarbeit, was oft einen Verlust von bis 40% des Netto(!)lohnes bedeutet – für manchen ein sehr bitter Vorgeschmack auf die Rente!  Einige Bosse gehen auch Pleite und die Kolleg*Innen werden dann arbeitslos…..

Mahnwache vor dem DGB-Haus.

Corona-Krise: Problem einer ganzen Klasse

Wir haben also beschlossen heute auf den Straßen Düsseldorfs und Mönchengladbachs zu demonstrieren.

Weiter lesen „1. Mai bei der FAU Düsseldorf“

Autor*in faud1

Mitglied der FAUD seit den 1990er Jahren,
Mitglied der AFD (jetzt FdA) seit den 1990er Jahren,
Gründungsmitglied der Anarchistischen Studierenden Initiative (AStI),
Redaktionsmitglied des "Mühsam" - Zeitung des Bilddungssyndikates,
Mitglied des Theater ohne Namens (ToN) und der Gruppe M.A.S.S.A.K.A. (Auftritte in Düsseldorf und Appelscha),
Teil der Organisationsgruppe des I02 in Essen,
Teil der Oragnisationsgruppe der libertären Mendienmesse 2010/2012/2014,
Teil der FAUD-Akademie,
Mitgründer der Schwarzroten Rad-/Wander*innen,
Vortragsreisender (BRD, A, CH, SRB)

IP: Ein „Anti-Krisen-Schutzschild“ für die Arbeiter*innen, nicht für die Unternehmen!

Mehr als 40 Betriebsgruppen der polnischen „Arbeiter*innen Initiative“ (OZZ Inicjatywa Pracownicza) haben zusammen mit anderen Gewerkschaften einen Aufruf zu einem „Anti-Krisen-Schild“ der Arbeiter*innen verfasst. Anders als die gleichnamige Maßnahme der polnischen Regierung stellt die Initiative der Schwestergewerkschaft der FAU nicht das Wohl der Unternehmen und der Besitzenden in den Vordergrund, sondern derjenigen, die die Gesellschaft am Leben erhalten, also der Arbeiter*innen.

Ein „Anti-Krisen-Schutzschild“ für die Arbeiter*innen, nicht für die Unternehmen!

Die letzten Wochen der Coronavirus-Pandemie zeigen, wer unsere Gesellschaft überleben lässt. Es sind die Beschäftigten in Logistik, Gesundheitswesen, Handel, Post und anderen Branchen, die Polen vor dem Zusammenbruch retten. Gleichzeitig isolieren sich Bosse, Besitzende, Finanziers und Politiker in ihren Häusern. Sie können es sich leisten, weil die grundlegenden Lebensgrundlagen nach wie vor von einer Armee von Arbeiter*innen produziert und bereitgestellt werden, die oft zu den niedrigsten Löhnen und unter den schlimmsten Bedingungen beschäftigt sind. …“

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Autor*in faud1

Mitglied der FAUD seit den 1990er Jahren,
Mitglied der AFD (jetzt FdA) seit den 1990er Jahren,
Gründungsmitglied der Anarchistischen Studierenden Initiative (AStI),
Redaktionsmitglied des "Mühsam" - Zeitung des Bilddungssyndikates,
Mitglied des Theater ohne Namens (ToN) und der Gruppe M.A.S.S.A.K.A. (Auftritte in Düsseldorf und Appelscha),
Teil der Organisationsgruppe des I02 in Essen,
Teil der Oragnisationsgruppe der libertären Mendienmesse 2010/2012/2014,
Teil der FAUD-Akademie,
Mitgründer der Schwarzroten Rad-/Wander*innen,
Vortragsreisender (BRD, A, CH, SRB)