CNT warnt vor Polizisten, die in die Docks von Barcelona gebracht wurden

Quelle: Freedom

In der fieberhaften Atmosphäre von Kataloniens versuchtem Unabhängig-keitsreferendum und Unterdrückung von Madrid berichten Aktivisten mit der anarchistischen CNT-Union, dass die nationale Polizei aus ganz Spanien eingeschifft wurde und sich im Hafen von Barcelona versteckt, in Vorbereitung zu sein scheint, um alle bedeutenden Umwälzungen zu zerschlagen.

Dockarbeiter mit Portuaris CNT haben Polizeibewegungen in den Docks des spanischen Prinzen und Lepanto verfolgt, wo drei große Fähren entdeckt wurden, die als Knotenpunkte für Offiziere fungieren, die der PP (konservativen) Regierung treu ergeben sind.

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DRK Soziale Dienste: - Unversöhnlich

Die Weichen früh auf Konflikt gestellt

Wie eine „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit dem Betriebsrat vom Arbeitgeber auch ausgelegt werden kann, konnten Interessierte am 06.07.2017 im Arbeitsgericht Hannover erleben. Die DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gGmbH, vertreten durch Frau Allgeier und Anwältin Dr. Rasche, wollten hier feststellen lassen, dass die Betriebsratswahl im November 2016 nichtig gewesen sei. Die Verhandlung endete mit einem Vergleich.

Bild: Sitz des DRK Hannover. – Foto: Jens Kammradt

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„Riders Unite!“ - - Erfolgreiche #Deliverunion-Fahrraddemonstration

„Riders Unite!“ - Erfolgreiche #Deliverunion-FahrraddemonstrationAm Mittwoch, den 28. Juni 2017 protestierten die Fahrer_innen der Essenslieferdienste Foodora und Deliveroo mit einer großen #Deliverunion-Fahrraddemo quer durch Berlin für bessere Arbeitsbedingungen.

Mit den Sprechchören „The riders united will never be divided“ und „Foodora, Deliveroo – shame on you!“ setzen sie ein lautstarkes Zeichen gegen Ausbeutung und Auslagerung des unternehmerischen Risikos auf die Arbeiter_innen. Während es durch den öffentlichen Druck endlich gelang, Foodora an den Verhandlungstisch mit der FAU Berlin zu bringen, blockiert Deliveroo weiter die Kommunikation mit der FAU Berlin.

FAU Freiburg - Kommentar: Aus Gründen für die Abschaffung der Leiharbeit!

Dass im Leiharbeitsgewerbe gesetzliche Mindeststandard durch Tarifverträge unterboten werden, ist ein altbekanntes Problem und wird von der FAU seit nunmehr 9 Jahren kritisiert.
Nun willigt die IG Metall in der Metall- und Elektroindustrie in eine Höchstüberlassungsdauer von sage und schreibe 48 Monaten ein.
Sie unterläuft damit das neue AÜG von Arbeitsministerin Nahles, das seit 1. April 2017 in Kraft ist und eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten vorsieht.
Bereits dieses Gesetz ist für den Großteil der LeiharbeiterInnen schon eine realitätsfremde Mogelpackung, sind doch 48% von ihnen höchstens 3 Monate im Entleihbetrieb beschäftigt, – vom „Drehtür-effekt“ ganz zu schweigen.
Dieser umschreibt das Phänomen, dass LeiharbeitnehmerInnen nach Erreichen der Höchstüberlassungsdauer entlassen werden, um nach einer Pause, oft in Arbeitslosigkeit, zu ihrem alten  Arbeitsplatz zurückzukehren. Mit dann natürlich geringerem Tarifentgelt als vorher.
Mit dem Einknicken der Führungsebene der IG Metall vor dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall zementiert sie weiter die Spaltung der Beschäftigten in Kern- und Randbelegschaften.

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CNT sets a new record! ¡CNT consigue un nuevo record! - CNT Spanien erstreitet Rekord-Abfindung

In der CNT organisierte Arbeiter wurde eine Abfindung von 100.000€ pro Person und dazu die Wiedereinsetzung in ihre alten Jobs zugesprochen, nachdem sie von SECE, einem Energieversorger, der viele spanische Städte beliefert, entlassen wurden.
Drei Jahre lang haben die Genossen mit Unterstützung der Gewerkschaft ihren Kampf gegen die Firma ausgefochten. Nun bekamen sie die höchste Abfindung, die jemals in Spanien erstritten wurde. Es ist eine exemplarische Strafe für die wiederholten Arbeitsrechtsverstöße des Unternehmens. Dies ist nicht nur eine arbeitsrechtlich und gewerkschaftlich relevante Entscheidung es wirft auch ein Licht auf die neuen, so genannten linken Parteien wie Podemos: Sie haben sich nicht um die Beschwerden der Arbeit gekümmert, sondern machen, dort wo sie in den Gemeinderäten sitzen, offenbar „business as usual“ mit dem Energieversorger. Unbeeindruckt davon, dass SECE kontinuierlich Arbeitsrechte verletzt, haben sie das Unternehmen eifrig mit neuen öffentlichen Aufträgen versehen.

 mehr zum Konflikt (nur auf Spanisch) hier:

[En español, abajo] [englisch Version]

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Internationale Kampagne zur Organisierung u.a. bei Foodora und Deliveroo geht weiter: - Deliver Union

Hier geht es zur Kampagnen-Seite der FAU-Berlin ——>

Deliverunion Launch Night

On  April 25th  over 100 Deliverooo and Foodora riders and activists met at Zukunft am Ostkreuz for the first big public event of the campaign.

The room was already packed when the talk started, with the FAU #deliverunion working group presenting the riders’ demands, how we are organising and why we can win.

Read more coverage here:

The Brighton Video we showed:

Upcoming Events:

02. May 2017: FAU Office 19:00

The next campaign meeting will be on Tuesday 2nd May at FAU’s office in Grüntaler Straße 24, 13357.  If you are a rider and you want to organise, come and join in! We are really looking forward to meeting you.

18. May 2017: Lausitzer Platz 15:00

On Thursday 18th May riders will come together at Lausitzer Platz to send Deliveroo and Foodora a message. Come along and bring your bikes – it will be fun!

Kundgebungen für Wiedereinstellung eines CNT-Gewerkschaftsdelegierten bei Ford - Für Gewerkschaftsfreiheit (nicht nur) in Spanien

Bildergebnis für CNT Valencia FORDAm 24. und 25. März 2017 führten Mitglieder der FAU-Syndikate Berlin, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart Kundgebungen und Flyer-Verteilaktionen vor Ford-Autohäusern durch. Arbeiter*innen im Verkauf und in den Werkstätten, sowie Kund*innen und Passant*innen wurden über gravierenden Verstöße gegen die Gewerkschaftsfreiheit bei Ford in Spanien informiert.

Die Gewerkschafter*innen forderten die sofortige Wiedereinstellung des Delegierten der Betriebsgruppe unserer Schwestergewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT) bei Quality Service Production, einem Zulieferbetrieb von Ford in Almussafes (Valencia). Die Solidaritäts-Aktionen in verschiedenen deutschen Städten fanden ein positives Echo, bei Beschäftigten, Kund*innen und Passant*innen. Während zurzeit viel zu oft eine internationale Konkurrenz in den Vordergrund gestellt wird, setzt die FAU damit ein Zeichen internationaler Solidarität und sendet der Schwestergewerkschaft in Spanien solidarische Grüße: „¡Fuerza compañeros!“

Zum Hintergrund: Der Flugblatttext

 

 

FAU Dresden: - Unterstützung für CNT-Kollegen bei FORD

Aktuell kämpft unsere Schwesterngewerkschaft CNT in Spanien um die Wiedereinstellung einer ihrer Kollegen, der bei einem Zulieferer der Firma Ford in Valencia als Gewerkschaftssprecher fungierte. Aufgrund seines Engagements wurde er gefeuert. Ford Valencia wurde wiederholt aufgefordert zum Fall Stellung zu beziehen und sich für die Wiedereinstellung des Kollegen einzusetzen – ohne Reaktion. Aktuell findet, nach landesweiten Protesten in Spanien, nun auch eine erste internationale Aktionswoche statt. An diesen beteiligen sich auch FAU-Syndikate aus Berlin, Dresden, Stuttgart, Hamburg und Hannover. Wir waren heut mit 6 Mitgliedern an der Sachsengarage in Dresden-Plauen, informierten zunächst die örtlichen Kolleg_innen und anschließend Kunden über den Fall. Erfreulicherweise zeigten alle Verständnis. Auch aus vorbeifahrenden Autos erhielten wir positiven Zuspruch von Pendler_innen. Sollte diese erste, sehr kleine internationale Aktionswelle keine Wirkung zeigen, sind wir auch in Dresden gerne bereit für den betroffenen Kollegen größeren Protest zu organisieren.

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Glückliche Unternehmer auf Rädern? - Über das wahre Gesicht der Kurierdienstbranche

Die FAU Berlin unterstützte am 15. Februar 2017 einen Kurierfahrer vor dem Berliner Arbeitsgericht. Der Prozess endete in einem Vergleich, der wichtige Signale an die KurierfahrerInnen sendet: Es gibt die Möglichkeit, sich mit der richtigen Gewerkschaft im Rücken gegen die Zustände in der Kurierbranche zu wehren.
Glückliche Unternehmer auf Rädern? Über das wahre Gesicht der Kurierdienstbranche

Kuriere haben sportlichen, großstädtischen Charme. Aber ihr Arbeitsalltag ist hart, provoziert langfristig gesundheitliche Schäden und die Bezahlung reicht kaum aus, um über die Runden zu kommen. Während die neuen Online-Lieferdienste Deliveroo und Foodora reichlich Medienaufmerksamkeit bekommen und dabei auch zurecht für ihre Ausbeutungspraxis kritisiert werden, scheint das Schicksal der KurierfahrerInnen, die seit Jahrzehnten auf den Straßen der Großstädte unterwegs sind, zurzeit weniger interessant.
Doch vielleicht sind gerade die Auseinandersetzung um die Online-Lieferdienste nun Anlass, dass sich Widerstand in den Reihen der (schein-)selbstständigen Kuriere zu regen beginnt: Am 15. Februar unterstützte die FAU Berlin eines ihrer Mitglieder gegen den Kurierdienst messenger Transport + Logistik GmbH vor Gericht.

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SWR2 Feature: Die Fauistas - Das neue Proletariat und die Gewerkschaftsriesen – Von Peter Kessen

Die deutschen Gewerkschaften haben in den vergangenen zehn Jahren fast eine Million Mitglieder verloren, der Organisationsgrad in den Unternehmen sank um fast fünf Prozent. Die Fauistas kämpfen gerade da, wo die Gewerkschaftsriesen ihre Probleme haben, im Bereich prekärer Jobs, dort wo ein neues Proletariat entsteht.

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